Für alle, die Lenas Album “My Cassette Player” von unserer Grand-Prix-Hoffnung Lena Meyer-Landrut noch nicht haben sollten – soll es ja geben – hab ich eben auf dem Gutscheinpony-Blog folgende Info gefunden:
Neben Lenas Grand-Prix-Beitrag “Satellite” gibt es auf dem Album auch einige andere Perlen. Reinhören kostet nichts – bzw. downloaden auch nicht (siehe oben )!
Das neue, noch unbetitelte vierte Album von Interpol ist als eine Rückkehr der New Yorker zum minimalistischen Stil ihres Debüts “Turn On The Bright Lights” angekündigt worden. Und dieser Eindruck wird durch den Song “Lights” durchaus bestätigt!
Der Track wurde von der Band als MP3 zum Gratis-Download bereitgestellt. Hier kann man ihn bekommen:
“Lights” hätte durchaus auch auf “Turn On The Bright Lights” gepasst – sowohl vom Sound als auch von der Qualität her! Das steigert natürlich die Vorfreude – verkürzt die Wartezeit aber auch. Viel Spaß beim Anhören!
Was Anfang des Jahres – von offizieller Seite gestreut – im Netz kursierte, ist nun bestätigt: Soundgarden haben sich wiedervereinigt! Die Grunge-Vorreiter um Frontmann Chris Cornell planen zwar noch nicht die Aufnahme eines neuen Albums, spielten jedoch schon am vergangenen Freitag in Seattle einen vorab geheim gehaltenen Gig, für den sie unter dem Anagramm “Nude Dragons” angekündigt waren.
Die Setlist offenbarte dabei eine kleine Überraschung. Neben vielen Original-Klassikern gaben sie zum Abschluss eine Coverversion des Tracks “Waiting For The Sun” von The Doors zum Besten!
Hier die vollständige Setlist:
01 Spoonman
02 Gun
03 Searching With My Good Eye Closed
04 Rusty Cage
05 Beyond The Wheel
06 Flower
07 Ugly Truth
08 Fell On Black Days
09 Hunted Down
10 Nothing To Say
11 Loud Love
12 Blow Up The Outside World
13 Pretty Noose
14 Outshined
15 Slaves And Bulldozers
Zugabe:
16 Get On The Snake
17 Big Dumb Sex
18 Waiting For The Sun
Was erst als ein von Gorillaz-Mastermind Damon Albarn in die Welt gesetztes Gerücht galt, wurde nun von Liam Gallagher höchstpersönlich bestätigt: Jeff Wootton, Live-Gitarrist der Gorillaz, wird neuer Bassist der Oasis-Nachfolgeband um Liam Gallagher, Andy Bell und Gem Archer (siehe Tweet von live4ever – The Oasis Newsroom). Diese Meldung stellt eine kleine Sensation dar – Wootton dürfte der erste Musiker sein, der zeitgleich für Liam Gallagher und Damon Albarn arbeitet, die in den 90er Jahren einst erbitterte Rivalen im Kampf und die “Britpop-Krone” zwischen Oasis und Blur waren.
Damit nimmt die Besetzung der neuen Band von Liam Gallagher, die in Fan-Foren aktuell oft “LAG” genannt wird (“Liam, Andy & Gem”), nun deutliche Konturen an:
Gesang: Liam Gallagher
1. Gitarre: Andy Bell
2. Gitarre: Gem Archer
Bass: Jeff Wootton
Drums: Chris Sharrock
Keyboards: Jay Darlington
Schon vor Wochen hatte Liam Gallagher diese Besetzung verkündet, den Posten des Bassisten jedoch offen gelassen – aber erwähnt, dass der neue Bassist “mega” sei. Diese Aufstellung liest sich nun fast schon wie eine kleine 90s/00s-Britpop-All-Star-Auswahl aus Oasis, Ride & Hurricane #1, Heavy Stereo, Gorillaz, Robbie Williams sowie Kula Shaker.
Ein ganz spekulatives Gerücht besagt übrigens, dass die neue Band “Big Issue” heißen soll und damit eine Anspielung auf Lyrics des Oasis-Tracks “Supersonic” wäre. Dieses Gerücht, das einem Kommentar zu einem Beitrag des SCYHO News Blogs entnommen werden kann, ist jedoch mit äußerster Vorsicht zu genießen, bzw. zum aktuellen Zeitpunkt noch kein bißchen ernst zu nehmen.
Liam Gallagher hällt sich mit einem offiziellen Statement zum neuen Bandnamen bisher weiterhin zurück. Allerdings wurde der Releasetermin des Albums auf nächstes Jahr verschoben – eine neue Single ist jedoch bereits im Oktober 2010 zu erwarten.
Mit dieser Entscheidung hat sich die FIA wohl endgültig lächerlich gemacht. Das Team USF1, das seinen Platz für die kommende Saison offiziell sicher hatte, ihn jedoch von sich aus nicht 100%ig antreten konnte, hat auf eine Teilnahme zur Saison 2010 verzichtet. Als Reserve stand das Team Stefan GP parat, u.a. mit niemand geringerem als Ex-F1-Weltmeister JACQUES VILLENEUVE und einem Potenzial, das dieser als mit das beste der zahlreichen Newcomer der neuen Saison bezeichnete.
Doch wie lautete die Reaktion der FIA auf den Verzicht von USF1? Kein Team darf hierfür nachrücken – selbst das augenscheinlich exzellent vorbereitete und prominent besetzte Team des Serben Stefanovic. Villeneuve äußerte sich zu der Entscheidung sportlich und zeigte sich “enttäuscht, nicht jedoch überrascht” aufgrund des Zeitrahmens.
Tatsache ist jedoch: diese Entscheidung ist kleinkarierter Mist. Selbst wenn Stefan GP nur besser als eines der nun (definitiv – wobei, wer weiß… ) startenden 12 Teams gewesen wäre, stellt die Entscheidung einen qualitativen Verlust für die Formel 1 dar.
Herzlichen Glückwunsch, FIA! Wer braucht schon einen sympathischen, weltbekannten, renommierten und motivierten Weltmeister wie Jacques Villeneuve, wenn man (neben einem genauso neuen Mercedes GP Team) Fahrer wie Vettel, Button, …. äääh und gewiss noch anderen tollen Persönlichkeiten aufweisen kann.
Für mich als JV-Fan fängt die Saison damit schon mal exzellent an – ohne jeden Bock darauf. Juhu!
Schon lange wird eine Stadiondebatte bei 1860 München geführt, bisher jedoch ohne konkrete Ergebnisse. Primär lag das daran, dass Realität und Wunschdenken zu sehr auseinander zu liegen schienen: die Löwen waren an die immensen Verpflichtungen in der Allianz Arena gebunden, während auch keine vernünftige Alternative in Sicht war. So gilt ein Stadionneubau als unfinanzierbar, gegen einen Umbau des Grünwalder Stadions sträubte sich die Stadt München. In den zweiten Punkt ist laut einem Bericht der Münchner tz nun jedoch anscheinend Bewegung hineingekommen.
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Ende März wird eine Stadion-Projektgruppe des TSV 1860 München, angeführt von Vizepräsident Franz Maget, der Stadt einen Plan für einen möglichen Umbau des baufälligen Stadions an der Grünwalder Straße vorlegen. Der Sportausschuss des Stadtrats will diesen ernsthaft prüfen und die Stadt darauf aufbauend über seine Umsetzung entscheiden. Und die Chancen dafür scheinen nun bei weitem nicht mehr so schlecht zu stehen wie noch vor kurzer Zeit – was auch damit zusammenhängt, dass Bürgermeister Hep Monatzeder (Grüne) nun wieder im Aufsichtsrat von 1860 sitzt.
Der Plan soll eine detailierte Machbarkeitsstudie inklusive Finanzierungsplan enthalten. Sollte dieser realistisch sein, wird die Stadt München ihn wohl kaum ablehnen. Schließlich könnten Ude & co. sich so knapp 11 Millionen Euro sparen, die sie ansonsten in Renovierungsmaßnahmen investiert hätten, um das Grünwalder Stadion für die zweiten Mannschaften der beiden Münchner Profifußballvereine drittligatauglich zu halten.
Uli Hoeneß, der Präsident von Bayern München, hat zudem letztens erklärt, dass er sich über einen vorzeitigen Auszug der Münchner Löwen aus der Allianz Arena so freuen würde, dass er die Kapelle, die zum Abschied spielen würde, persönlich dirigieren würde.
Der Wille ist also auf allen Seiten da – aber der Hauptknackpunkt bleibt: die Frage der Finanzen. Die Löwen müssten sowohl die Kosten für den Stadionumbau komplett tragen als auch – nach aktuellem Stand – den FC Bayern für den vorzeitigen Auszug finanziell entschädigen. Der zweite Punkt ist jedoch strittig: so hat Maget erklärt, den Roten kein Geld zahlen zu wollen.
Seit zwanzig Jahren sind die Norweger von Motorpsycho nun schon im Geschäft. Der Name ihres neuen Albums “Heavy Metal Fruit” ist Programm – sind die Ähnlichkeiten und Anleihen zu manchen Riffs der Urmetaller von Black Sabbath aus den 70ern doch schwer zu übersehen. Trotzdem klingt die Band auf ihrem neuen Werk frisch wie eh und je, und nicht zu Unrecht wurde es in der letzten Ausgabe des VISIONS Magazins zum Album des Monats gekürt.
Die Tracklist des Werkes liest sich folgendermaßen:
01 Starhammer (feat. The Electric Psalmon) 12:57
02 X-3 (Knuckleheads In Space) / The Getaway Special 9:03
03 The Bomb-Proof Roll and Beyond (for Arnie Hassle) 6:01
04 Close Your Eyes 3:39
05 W.B.A.T. 9:43
06 Gullible’s Travails (Parts I-IV) 20:42
Gerade einmal sechs Tracks – das passt natürlich nicht ins Schema massenkompatibler Pop-Alben. Aber darauf zielen die Skandinavier auch gar nicht ab: Songlängen wie 12:57 (Starhammer) oder 20:42 (Gullible’s Travails) Minuten lassen progressive, epische Werke vermuten – und man wird nicht enttäuscht. Abgesehen von den beiden mittleren Tracks bleibt kein Song unter der 9-Minuten-Grenze, jeder dieser Songs sprengt kommerzielle Songstrukturen, ohne sich zu sehr an zu stark entfremdeten Artrock anzubiedern. Black-Sabbath-Riffs wechseln sich mit jazzigen Improvisationen ab, auch für Pink-Floyd-artige Keyboardteppiche ist Platz, und mit Close Your Eyes kann eine waschechte Pianoballade aufwarten.
Es ist schwer, Stücke hervorzuheben, da das Album wie aus einem Guss wirkt und am besten am Stück gehört werden sollte, obwohl es kein Konzeptalbum darstellt. Höhepunkt des Werkes ist jedoch das vierteilige Abschluß-Epos Gullible’s Travails. Dessen Grundriff zählt vielleicht zum Besten, was das neue Jahrtausend im Bereich Rock zu sehr zu bieten hat. Häufig geäußerte Vergleiche mit Kashmir von Led Zeppelin kommen nicht von ungefähr. Das Stück hat darüber hinaus aber noch ruhige Akustikpassagen und epische Soli zu bieten, die Motorpsycho in absoluter Hochform zeigen. Das Outro des Stückes könnte ewig weitergehen – nur selten gelingt es Künstlern, Eingängigkeit und Anspruch so gekonnt miteinander zu verknüpfen!
Doch “Gullible’s Travails” ist nicht der einzige Höhepunkt auf “Heavy Metal Fruit”: schon der Opener Starhammer ist phänomenal. Puristischer 70s Rock wechselt sich hier gekonnt mit Synthie-Konstrukten ab. Der Gesang ist markant, tritt aber nicht zu sehr in den Vordergrund, um einerseits Penetranz zu vermeiden, andererseits aber auch den Instrumentalspuren Raum zu geben.
Die eingangs erwähnten Jazz-Parts wirken nie deplatziert, wie im Doppelstück X-3 (Knuckleheads In Space) / The Getaway Special am besten zur Geltung kommt. Cleane E-Gitarren und Bläser sind Bestandteil einer dezenten Soundkonstruktion, die Können und Anspruch der Gruppe eindrucksvoll untermalt. Auch der Anfang von W.B.A.T ist sehr jazzig, steigert sich jedoch zu einem treibenden Hardrock-Song, ohne gekünstelt zu wirken.
Im mit gut 6 Minuten relativ kurzen The Bomb Proof Roll and Beyound wird in dieser Richtung die härteste Kost präsentiert. Hier wird es sogar fast “free-jazzig”, ein wildes Durcheinander verschiedener Instrumente wird geboten, das manche Fans leichter Musik eher abschrecken wird. Diese Passage gibt dem Werk jedoch eine besondere Note, und man sollte ihm eine Chance geben!
Zusammenfassend kann man sagen: ein tolles Werk, das sofort begeistern kann, für das man sich jedoch zusätzlich Zeit nehmen sollte, um seiner ganze Qualität zu erfassen.